Die Abwesenheit des Vaters wirkt sich gravierend auf die psychische Gesundheit von Söhnen und Töchtern aus, insbesondere auf deren emotionale Entwicklung. Die Vaterfigur ist zentral für Selbstregulation, Empathie und die Fähigkeit, gesunde Bindungen aufzubauen. Sie beeinflusst zudem tiefgreifend die emotionale Stabilität der Frau – sowohl als Tochter als auch als Partnerin. Die relationale Gesundheit des Paares bildet die Achse des Wohlbefindens für die gesamte Familie. Eine aktive und affektiv zugewandte Präsenz des Mannes in der Familie ist wesentlich für das emotionale Gleichgewicht des Familiensystems.